Rio-Blog

Unser erster langer Tag in Rio

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Dienstagfrüh treffen wir, nach einer eher ernüchternden Fahrt vom Flughafen, im Hotel ein. Gesehen haben wir von Rio bis dato schreckliche Plattenbauten und runtergekommene Bauruinen. Unglaublich großflächig sind die „Favelas“ – die Armenviertel von Rio.

Später sitzen wir mit unseren Gästen am Strand von Copacabana und saugen die Atmosphäre in uns auf. Man spürt die Lebensfreude der Brasilianer. Kaum einer liegt auf seinem Handtuch. Hier wird gebadet, geschwatzt und sehr, sehr viel Sport getrieben. Gefühlt ist hier jeder in Bewegung, ob beim baden, beachen, joggen oder Krafttraining.
Am Strand lernen wir Pedro kennen, der uns wenig später in eine Churrascaria lotzt. Natürlich bekommt Pedro Provision für jeden Gast, den er hier reinbringt, aber wir sind hungrig und dankbar für einen freien Tisch in dem vollen Restaurant „Carretao“. Wenig später kreisen ohne Unterbrechung etliche Bedienungen mit immer neuen Fleischspießen um uns herum. Direkt am Tisch geschnitten, bekommt jeder die gewünschten Scheiben Fleisch und schnell steht fest, dass es unmöglich ist, alle Köstlichkeiten zu probieren.

Am Abend betreten wir die erste Wettkampfstätte – Beachvolleyball in der Arena de Volei de Praia an der Copacabana. Der Einlass funktioniert reibungslos, die Lage mit direktem Blick auf das Meer ist unbeschreiblich und die Stimmung ist klasse. Im sehr gut gefüllten Stadion verfolgen wir u.a das Spiel der deutschen Mädels Borger/ Büthe, die verdient 2:0 gegen die Holländer Van Gestel/ Van der Vlist gewinnen. Völlig fertig – nach einem schier endlosen ersten Tag in Rio – fallen alle erschöpft ins Bett.