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RIO 2016: Werferinnen verpassen Podiumsplatz 

Für Betty Heidler waren es die vierten Olympischen Spiele und sie endeten wie sie 2004 in Athen begannen: mit einem vierten Platz. Im fünften Versuch landete der Hammer auf 73,71m und damit vorerst auf den 3.Platz und damit der Bronzemedaille greifbar nah. Im letzten Versuch schleuderte die Britin Sophie Hitchon den Hammer auf 74,54m. Betty konnte diese Weite nicht mehr toppen. Die Berlinerin Charlene Woitha hatte zwei Fehlversuche und der einzig gültige Versuch von 62,50m reichten nicht für das Finale aus. Die polnische Hammerwerferin Anita Wlodarczyk siegte mit der Weltrekordweite von 82,29m und blieb damit deutlich über ihrem eigenen Weltrekord von 81,08m.), die sie am 1. August 2015 in Cetniewo aufgestellt hatte. Damals hatte sie als erste Frau die 80-Meter-Marke übertroffen.

Im Diskuswerfen der Frauen erfüllten sich die Erwartungen von Julia Fischer nicht. Die Weite von 62,67m bedeuteten Rang neun und reichten nicht für den Finaleinzug.

Olympiasiegerin wurde die Kroatin Sandra Perkovic mit starken 69,21 Metern vor der Französin Mélina Robert-Michon (66,73 Meter). Bronze holte die Kubanerin Denia Caballero (65,34 Meter).