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RIO 2016: Handball, Hockey, Segeln – Zwischenstand

Handball

Die Brasilianer wurden zur Überraschung des Handballturniers und schlugen völlig unerwartet auch Europameister Deutschland 33:30. Mehr als 10000 Fans in der Future Arena boten eine einmalige Atmosphäre, die selbst das deutsche Team überraschte und von der sich das Team beeinflussen ließ.

Hockey-Herren

Der deutschen Herren blieben auch im vierten Vorrundenspiel ungeschlagen. In einem höchst dramatischen Match spielten sie durch einen Last-Minute-Treffer von Mathias Müller 4:4 gegen Argentinien. In einer Partie, die von einer Kartenflut und etlichen umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen beeinflusst war, drehte das DHB-Team ein frühes 0:1 zu einer 3:1-Führung. Zum Teil sehr umstrittene Tore bescherten Argentinien später eine 4:3-Führung. Doch zehn Sekunden vor Schluss machte Müller das 4:4 klar. Nun geht es Freitag um 18.30 Uhr gegen die Niederlande um den Gruppensieg.

Segeln

Auch am dritten und vierten Wettkampftag gab es für die 470er Segler keine Verbesserung in der Platzierung. Bei Windstärken bis 26 Knoten, zahlreichen Böen und einer bis zu drei Meter hohen Welle auf der Außenbahn kenterten die Berliner Seglerinnen Annika Bochmann und Marlene Steinherr in Wettfahrt vier. Dabei brach der Mast der Zweihand-Jolle. Für die Crew des Vereins Seglerhaus am Wannsee war es nach einem Trainings-Vorfall bereits der zweite Mastbruch. „Die Bedingungen waren heute sehr grenzwertig und es gab viele Kenterungen“, berichtete Marlene Steinherr im Olympia-Hafen Marina da Glória am Abend. Das Duo musste noch am Abend einen älteren Mast vermessen lassen, um am Freitag damit die Aufholjagd von Platz 19 aus zu starten. Auch einigen Problemen zu kämpfen: Ferdinand Gerz und Oliver Szymanski hatten an diesem Tag kein Glück. Ein eingerissenes Ruder ließ den Münchner Steuermann mehrfach die Kontrolle über das Boot verlieren. Zudem kenterten sie sogar zweimal und kamen erst als 23. ins Ziel. Als Gesamt-Sechzehnte will die Crew am Freitag in den Rennen fünf und sechs aber mit inzwischen ersetztem Ruder wieder voll angreifen.