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RIO 2016: Handball, Hockey, Schwimmen, Segeln – Zwischenstand

Handball

Die Europameister 2016 gewannen gegen Slowenien 28:25. Schlüssel zum Erfolg waren eine erneut bärenstarke Leistung von Torwart Andreas Wolff und der Defensive, ein Paul Drux, der in den entscheidenden Szenen Verantwortung übernahm, sowie eine deutliche Steigerung nach dem Seitenwechsel. Somit hat der Europameister bereits vor dem letzten Gruppenspiel am Montag gegen Ägypten den Sprung unter die besten acht Mannschaften geschafft – zum ersten Mal seit 2004 in einem Olympischen Turnier. Bester deutscher Werfer war Kapitän Uwe Gensheimer mit 6/4 Toren, Paul Drux und Tobias Rerichmann trafen je fünfmal. Zuvor hatte das Team überraschend eine 30:33-Niederlage gegen Brasilien zu verzeichnen.

Hockey

Der deutschen Herren haben die Vorrunde des olympischen Hockeyturniers in Rio de Janeiro ungeschlagen als Gruppensieger beendet. In einem hochklassigen Match zeigte das DHB-Team gegen die Niederlande seine beste Turnierleistung und siegte knapp aber verdient mit 2:1 (1:0). Dann das letzte Vorrundenspiel: ein an Dramatik nicht zu überbietendes, historisches Siegesdrama! Vier Minuten vor Ende lag das DHB-Team 0:2 gegen Neuseeland hinten, waren quasi ausgeschieden. Dann gelang Moritz Fürste erst der Anschlusstreffer per Ecke und in der Schlussminute der Ausgleich. Als alle bereits das Penaltyschießen erwarteten, schoß Florian Fuchs den Ball 0,7 Sekunden vor der Schlusssirene über die Linie. Damit stehen die Herren durch diesen 3:2-Sieg im Halbfinale gegen Argentinien.

Schwimmen

Die Deutsche Staffel über 4x200m Freistil in der Besetzung Sarah Köhler, Annika Bruhn, Pauline Schmiedle, Sarah Köhler und Leonie Kullmann schwammen auf Rang 12 in 7:56,74 Minuten. Olympiasieger wurde das Quartett aus den USA (7:43,03 Sekunden) vor Australien und Kanada.

Segeln

Der erste Wettkampftag verlief für die 49erFX, die in RIO olympische Premiere feiert, wenig erfolgversprechend. Ein Frühstart warf Victoria Jurczok und Anika Lorenz weit zurück. Nach Rang acht in der zweiten Wettfahrt des Tages lagen sie zunächst auf dem 13. Platz. Danach verbesserten sie sich von Wettfahrt zu Wettfahrt und rückten mit guten und konstanten Rängen acht, sieben, sechs und sieben auf Platz acht vor. Die deutschen 470er-Crews konnten sich am Freitag noch nicht entscheidend verbessern. Nach dem „Rodeo“ am Vortag wurden sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen nur jeweils eine Wettfahrt absolviert. Ferdinand Gerz und Oliver Szymanski sind zur Halbzeit Sechzehnte, Annika Bochmann und Marlene Steinherr liegen auf Platz 19.