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RIO 2016: Deutschland-Achter gewinnt Silber

Das deutsche Paradeboot hat seinen Olympiasieg von 2012 leider nicht wiederholen können. Auf der olympischen Ruderstrecke von Rio mussten sich die Deutschland-Achter im Prestige Duell dem Boot aus Großbritannien geschlagen geben. Auf der 2.000-Meter-Strecke überquerte das deutsche Boot mit Maximilian Munski, Malte Jakschik, Andreas Kuffner, Eric Johannesen, Maximilian Reinelt, Felix Drahotta, Richard Schmidt, Hannes Ocik und Steuermann Martin Sauer die Ziellinie mit einem Rückstand von 1,33 Sekunden. Die Briten, die sich vor vier Jahren bei Heim-Olympia in London den Deutschen geschlagen geben mussten, feierten einen Start-Ziel-Sieg. Bei der Hälfte des Rennens führte das Boot um Steuermann Phelan Hill bereits mit einer Bootslänge vor der Konkurrenz. Auf den letzten 500 Metern konnten die Deutschen zwar noch einmal verkürzen, Olympia-Gold geriet für die Briten aber nie in Gefahr. Bronze ging an die Niederlande.

Im B-Finale des Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweiers fuhren Ronja-Fini Sturm und Marie-Louise Dräger einen guten Start und legten sich gemeinsam mit Polen an die Spitze des Feldes. Nach 500 Metern konnte Deutschland das Tempo nicht halten und reihte sich zunächst in der Mitte des Feldes ein, fiel aber dann auf den fünften Platz zurück. Im Gesamtklassement belegten sie damit Rang 11.

Das Feld im B-Finale des Männer-Vierers war nach dem Start noch relativ gut zusammen. Nach 500 Metern hatten sich die Amerikaner zusammen mit den Russen mit ca. einer Bootslänge abgesetzt. Im Mittelteil der Strecke ließen Maximilian Korge, Maximilian Planer, Anton Braun und Felix Wimberger im deutschen Boote etwas Federn und lagen am Ende an Position 6. Im Gesamtklassement belegten sie damit Rang 12.