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RIO 2016: 470er Segler nicht im Finale

Ferdinand Gerz und Oliver Szymanski haben ganz knapp das Medalrace verpasst. Obwohl das Duo mit den Rängen 6, 4 und 6 einen formidablen Schlussspurt hinlegten, wurden sie dafür nicht belohnt. Zunächst nach insgesamt zehn Wettfahrten als Zehnte im Klassement geführt, schien die Qualifikation für das Medaillenrennen geschafft. Dann aber folgte am späten Abend eine Protestflut, an der Gerz/Szymanski zwar nicht direkt beteiligt waren, in deren Folge sie aber auf Platz elf zurückrutschten und ihren Platz im Finale wieder verloren. Es laufen zwar immer noch Proteste, aber uns fehlen nun schon zwei Punkte auf Platz zehn. Die 470er-Seglerinnen Annika Bochmann und Marlene Steinherr rutschten nach Protesten in ihrer Flotte auf Gesamtplatz 18 zurück und beenden damit ihre Olympia-Premiere.

Die 49erFX-Frauen Victoria Jurczok und Anika Lorenz qualifizierten sich für das Finale ihrer neuen olympischen Disziplin. Sie segelten als Neunte in das Medaillenrennen. Die beiden Berlinerinnen vom Verein Seglerhaus am Wannsee sind mit ihrer Leistung dennoch nicht zufrieden und übten erfrischend offen Selbstkritik. „Wir hätten heute gerne noch etwas mehr aufgeholt, aber es herrschten hier einfach keine Vicky-und-Anika-Winde. Diese olympische Regatta war nicht unsere. Wir haben zwar das Ziel Medaillenrennen erreicht, hatten uns aber schon etwas mehr erhofft“, erklärte Steuerfrau Jurczok. Einige Plätze können Jurczok/Lorenz aber im Finale noch gut machen und darum wollen sie am Donnerstag um 19 Uhr weiter kämpfen.