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Einblicke in die Sportart – Wasserspringen

“ Wenn du am Rand einer Klippe stehst, dann springe, um zu fliegen und nicht um zu fallen “ (Unbekannt)

Historie

In Acapulco sprangen Perlentaucher schon seit ewigen Zeiten von dem Felsen La Quebrada ins Merr und vollführten dabei bisweilen Kunststücke. Das Wasserspringen wurde als militärische Ausbildung jedoch bereits in Homers Odyssee (ca. 8Jh. v. Chr.) erwähnt. Wettkampfmäßig wurde Wasserspringen mit Turnern erstmals in Schweden und Deutschland im 18. Jahrhundert betrieben. Im späten 19. Jahrhundert besuchte eine Gruppe schwedischer Springer Großbritannien und zeigte ihre Sportart. Der Besuch führte zur Gründung der ersten Wasserspringer-Organisation, der „Amateur Diving Association“, im Jahr 1901.

Berliner Olympiabilanz

02_silber Patrick Hausding (2008)
bronze Ditte Kotzian (2008)

Olympische Disziplinen

  • 3m Sprungbrett
  • 3m Sprungbrett Synchron
  • 10m Turm
  • 10m Turm Sychnron

Berliner Rio-Kandidaten

Kieu-DuongPatrick-HausdingOliver-HomuthMaria-KurjoMy-PhanNora-Subschinski

 

 

 

Hätten sie es gewusst?

Wasserspringen gehörte erstmals 1904 in St. Louis mit zwei Männer-Wettbewerben vom Turm zum olympischen Programm. Die ersten Titelträger waren die US-Amerikaner William Dickey und George Sheldon. 1908 (London) gab es zum ersten Mal einen Wettkampf vom Sprungbrett. 1912 (Stockholm) sprangen erstmals auch Frauen vom Turm um olympische Medaillen, bei den Männern wurde ein dritter Wettbewerb eingeführt. 1920 (Antwerpen) und 1924 (Paris) gab es jeweils drei Männer- und zwei Frauenwettbewerbe. Von 1928 bis 1996 gab es für beide Geschlechter jeweils einen Wettbewerb vom Drei-Meter-Brett und einen vom Zehn-Meter-Turm. Seit 2000 in Sydney werden von Brett und Turm auch in Synchronwettbewerben für Männer und Frauen Medaillen vergeben, so dass die Gesamtzahl der Wettbewerbe auf acht gestiegen ist.
Beste Sportlerin: Guo Jingjing (China, vier Olympiasiege und zwei Silbermedaillen).