Projekte

Einblicke in die Sportart – Turnen

„Die Turnkunst soll die verlorene Gleichmäßigkeit der menschlichen Bildung wiederherstellen.“ (Friedrich Jahn)

Historie

Gymnastische und turnerische Übungen lassen sich in allen Entwicklungsphasen der Geschichte der Leibesübungen nachweisen. Konkrete Anfänge gehen auf Johann Christoph Friedrich Guts Muths zurück, der 1786 in der Hardt einen ersten Turnplatz eröffnete. Am 19. Juni 1811 fand auf der Hasenheide im Süden Berlins das erste Turnfest Deutschlands statt, organisiert vor allem von Friedrich Ludwig Jahn. Kurz danach wurde Turnen als „staatsgefährdend“ verboten, ab 1843 wieder erlaubt.

Berliner Olympiabilanz

01_gold Gustav Schuft (2x, 1896); Alfred Flatow (3x, 1896); Gustav Felix Flatow (2x, 1896); Maxi Gnauck (1980); Andreas Wecker (1996)
02_silber  Anke Schönfelder (1992); Andreas Wecker (1992)
bronze  Andreas Wecker (2x, 1992)

Olympische Disziplinen

Männer Frauen
Barren
Boden
Einzel-Mehrkampf
Mannschaft-Mehrkampf
Pferdsprung
Reck
Ringe
Seitpferd
Boden
Einzel-Mehrkampf
Mannschaft-Mehrkampf
Pferdsprung
Schwebebalken
Stufenbarren

Hätten Sie es gewusst?

Nach Wiederbelebung der olympischen Idee ist das Kunstturnen seit 1896 ein fester Bestandteil der Spiele. Olympisch waren seinerzeit schon das Seitpferd, die Ringe, der Sprung, der Barren und das Reck. 1900 kam der Mehrkampf hinzu, 1904 der Mannschafts-Wettbewerb, 1932 der Boden. Zum Programm zählte 1896 noch das Tauhangeln. Ab 1932 kam ersetzte das Bodenturnen die Disziplin Tauhangeln. Frauenturnen zählt seit Berlin 1936 zum olympischen Programm.
Beste Sportlerin: Larissa Latynina (zwischen 1956 und 1964 insgesamt 18 olympische Medaillen, darunter neunmal Gold).

Berliner Rio-Kandidaten

Lukas-DauserNils-DunkelPhilipp-Herder