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Einblicke in die Sportart – Kanurennsport

„Es ist nicht immer der Wind, wenn die Boote wackeln“ (Kanusportler-Weisheit).

Historie

Englische Seefahrer brachten im 16. Jahrhundert erstmals Kanus nach Europa. In Grönland, Nordamerika und Asien dienten die Boote bereits über Jahrtausende als Fortbewegungsmittel. Sportliche Wettkämpfe wurden erstmals im 19. Jahrhundert ausgetragen. Die Gründung des ersten Kanu-Klubs, des Royal Canoe Club of London, geht auf das Jahr 1866 zurück.

Berliner Olympiabilanz

01_gold Joachim Mattern (1976); Martina Bischof (1980); Oliver Kegel (1992); André Wohllebe (1992); Manuela Mucke (1996); Birgit Fischer (2x, 2000); Maike Nollen (2004); Ronald Rauhe (2004)
02_silber Stefan Ulm (2x, 1996, 2000);
bronze Lars Kober (2000); Ronald Rauhe (2000); Norman Bröckl (2008)

Olympische Disziplinen

Männer: Frauen:
> Slalom Kajak Einer
> 200 m Kajak Zweier
> 200 m Kajak Einer
> 1000 m Kajak Einer
> 1000 m Kajak Zweier
> 1000 m Kajak Vierer
> Slalom Canadier Einer
> Slalom Canadier Zweier
> 200 m Canadier Einer
> 1000 m Canadier Einer
> 1000 m Canadier Zweier
> Slalom Kajak Einer
> 200 m Kajak Einer
> 500 m Kajak Einer
> 500 m Kajak Zweier
> 500 m Kajak Vierer

Hätten sie es gewusst?

Der Kanu-Rennsport schnupperte erstmals 1924 in Paris als Demonstrationssportart olympische Luft. Seit den Spielen 1936 in Berlin ist die Sportart fester Bestandteil der Spiele. Bei der offiziellen Premiere wurden neun Wettbewerbe ausgetragen. Kanu-Slalom, erstmals 1972 in München olympisch, steht seit 1992 in Barcelona ständig auf dem Programm. Seit London 1948 nehmen auch Frauen an den Rennen teil. 1956 wurden letztmals Langdistanzrennen über 10.000 m ausgetragen. In London standen im Rennsport zwölf Disziplinen (acht bei den Männern, vier bei den Frauen), im Slalom vier Entscheidungen (drei bei den Männern, eine bei den Frauen) an.
Beste Sportlerin: Birgit Fischer (achtmal Olympia-Gold)

Berliner Rio-Kandidaten

Marcus-GrossLisa-JahnDebora-NicheKostja-StroinskiNadine-Zehe