Projekte

Einblicke in die Sportart – Judo

„Freiheit durch ständige Veränderung“ (Kyuzo Mifune)

Historie

Der „sanfte Weg“, so die wörtliche Bedeutung von Judo, wurde vom Japaner Jigoro Kano Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt, wenngleich die Wurzeln bis ins achte Jahrhundert zurückgehen. Das Prinzip des Sports sollte sein: „Maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“. Um 1900 wurde Judo zur Wettkampf-Sport, 1956 wurden in Tokio die ersten Weltmeisterschaften ausgetragen.

Berliner Olympiabilanz

bronze Frank Möller (1996)

Olympische Disziplinen

Männer: Frauen:
> Superleichtgewicht bis 60 kg
> Halbleichtgewicht bis 66 kg
> Leichtgewicht bis 73 kg
> Halbmittelgewicht bis 81 kg
> Mittelgewicht bis 90 kg
> Halbschwergewicht bis 100 kg
> Schwergewicht über 100 kg
> Superleichtgewicht bis 48 kg
> Halbleichtgewicht bis 52 kg
> Leichtgewicht bis 57 kg
> Halbmittelgewicht bis 63 kg
> Mittelgewicht bis 70 kg
> Halbschwergewicht bis 78 kg
> Schwergewicht über 78 kg

Hätten sie es gewusst?

Die olympische Premiere feierte Judo 1964 in Tokio mit vier Gewichtsklassen bei den Männern. Drei gewannen die Japaner, in der wichtigsten, der offenen Klasse, setzte sich aber der Niederländer Anton Gesink durch. 1968 in Mexiko-Stadt fiel Judo wieder aus dem Programm, seit 1972 gehört ununterbrochen zum olympischen Kanon. 1988 wurde bei den Männern die noch heute gültige Unterteilung in sieben Gewichtsklassen vom Superleichtgewicht bis zum Schwergewicht eingeführt. Die Frauen feierten 1992 mit ebenfalls sieben Gewichtsklassen ihre olympische Premiere.
Bester Sportler: Yoshitsugu Yamashita. Er war der erste Athlet, der den Rang des 10. Dan erhoben wurde.

Berliner Rio-Kandidaten

Franziska-KonitzMareen-KraehLuise-MalzahnSven-MareschIljana-MarzokLaura-Vargas-KochCarolin-WeissRobert-Zimmermann