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Einblicke in die Sportart – Gewichtheben

„Gewichtheben ist der Lieblingssport von Diktatoren.“ (Die taz angesichts der Tatsache, dass bei den olympischen Spielen in London die Länder China, Kasachstan, Nordkorea und Iran im Medaillenspiegel der vier ersten Plätze einnahmen)

Historie

Gewichtheben zählt nicht zu den Olympischen Sportarten des Altertums, blickt in verschiedenen Übungsformen aber dennoch auf eine lange Tradition zurück und war bereits im alten China und Ägypten verbreitet. In der Antike gab es zwar noch kein Gewichtheben, aber immerhin so etwas wie Kalbsheben. Um seine Kraft zu steigern, stemmte der Ringer Milon von Kroton, 532 v. Chr., erstmals und insgesamt sechsmal Olympiasieger, täglich ein Kalb in die Höhe. In Deutschland entstand Gewichtheben als Sportart nach der Gründung des Deutschen Athletenverbandes (später DASV).

Berliner Olympiabilanz

Olympische DisziplinenMonique Ludwigs belegte Platz 6 (+75kg) bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney.

Männer: Frauen:
> Gewichtsklasse bis 56 kg
> Gewichtsklasse bis 62 kg
> Gewichtsklasse bis 69 kg
> Gewichtsklasse bis 77 kg
> Gewichtsklasse bis 85 kg
> Gewichtsklasse bis 94 kg
> Gewichtsklasse bis 105 kg
> Gewichtsklasse über 105 kg
> Gewichtsklasse bis 48 kg
> Gewichtsklasse bis 53 kg
> Gewichtsklasse bis 58 kg
> Gewichtsklasse bis 63 kg
> Gewichtsklasse bis 69 kg
> Gewichtsklasse bis 75 kg
> Gewichtsklasse über 75 kg

Hätten sie es gewusst?

Das Gewichtheben ist seit Beginn der modernen Spiele olympische Disziplin. Die Anzahl der Wettkämpfe und die Art, wie gehoben wurde, variierte dabei stetig. Der heutige Olympische Zweikampf aus Reißen und Stoßen wird seit Montreal 1976 angewandt. Seit Sydney 2000 ist die Anzahl der Gewichtsklassen bei den Männern auf acht festgelegt. Erstmals traten dort im Gewichtheben auch Frauen an.
Bester Sportler: Wassili Alexejew (zweimal Olympiasieger im Superschwergewicht, acht WM-Titel, mehr als 80 Weltrekorde)

Berliner Rio-Kandidaten

Robert-JoachimMichael-Mueller