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Einblicke in die Sportart – Boxen

„Ich lag auf dem Boden, der Ringrichter starrte mir ins Gesicht und brüllte: sechs, drei, sieben, fünf.“ (Lennox Lewis nach seiner K-o. Niederlage gegen Oliver McCall am 24. September 1994)

Historie

Auch bei Olympia in der Antike gab es Faustkämpfe, die deutlich weniger Regeln als das heutige Boxen kannten. Man durfte einen Gegner auch dann noch schlagen, wenn dieser bereits hilflos am Boden lag. Die heutige Aufteilung nach Gewicht der Boxer fand in der Antike nicht statt. Auch wurde nicht mit Boxhandschuhen, sondern mit ledernen Riemen geboxt, die um die Hände gewickelt wurden.

Berliner Olympiabilanz

01_gold Wolfgang Behrendt (1956)
02_silber Oktay Urkal (1996)
bronze Thomas Ulrich (1996)

 Olympische Disziplinen

Männer: Frauen:
Halbfliegengewicht (49kg)
Fliegengewicht (52kg)
Bantamgewicht (56kg)
Leichtgewicht (60kg)
Halbweltergewicht (64kg)
Weltergewicht (69kg)
Mittelgewicht (75kg)
Halbschwergewicht (81kg)
Schwergewicht (91kg)
Superschwergewicht (über 91kg)
Fliegengewicht (51kg)
Leichtgewicht (60kg)
Mittelgewicht (75kg)

Hätten sie es gewusst?

Boxen war bei bei den Olympischen Spielen der Moderne erstnmals 1904 in St. Louis dabei. Allerdings stiegen nur Amerikaner in den Ring. Vier Jahre später traten in London immerhin 42 Boxer aus vier Ländern an. 1912 in Stockholm gehörte Boxen nicht zum Programm, weil die Sportart in Schweden verboten war. Im Laufe der Jahrzehnte wurden immer mehr Gewichtsklassen eingeführt. Ab 1984 in Los Angeles unterteilte man das Schwergewicht in die Klassen bis 91 kg (Schwer) und über 91 kg (Superschwer).
Bester Sportler: Sugar Ray Robinson (die meisten Profisiege, Bilanz: 175 Siege, 19 niederlagen, sechs Unentschieden; Weltmeister im Weltergewicht und Mittelgewicht).

Berliner Rio-Kandidaten

Emir-AhmatovicAbbas-BaraouOmar-El-HagNina-MeinkeOrnella-Wahner